Heuschnupfen: Prophylaxe und Akutbehandlung

Heuschnupfen: Prophylaxe und Akutbehandlung

 Heuschnupfen ist nichts anderes als eine Überreaktion der Immunkräfte der Schleimhäute im Atemtrakt. D.h. beim Kontakt (Einatmen) von Pollen, bildet der Körper Antigene als zweckmässige Verteidigung gegen die allergischen Eindringlinge – aber diese Reaktion ist masslos überzogen. Durch die überspitzte Gegenwirkung entsteht lästiger Nasen- und Tränenfluss, begleitet von Entzündungen, Juckreiz, Anspannung, Verstimmung usw. 

Es gilt als erste Massnahme, die empfindliche Schleimhautschicht des Atemtraktes abzuschirmen und abzudecken, um die überschiessenden Reizwirkungen zu neutralisieren. Diesbezüglich besitzt die Dreierkomposition POLLINO der Trifloris-Blütenessenzen aus: Stockmalve, Augentrost und Weinraute aussergewöhnliche Wirkkräfte. 

 POLLINO: Stockmalve, Augentrost und Weinraute 

 Gemäss wissenschaftlichen Analysen beinhalten die Blüten der Stockmalve einen beträchtlichen Anteil an Schleimstoffen, nebst ätherischem Öl, Gerbstoffen, Phytosterin und dem Farbstoff Malvidin. Dieses Wirkstoffgefüge bildet auf den menschlichen Schleimhäuten einen abschirmenden und bewahrenden Schutzmantel. Fremdkörper wie Pollen und Krankheitserreger, die sich auf diesem sensitiven Bezirk festsetzen wollen, werden abgewehrt und in ihrer schädlichen Reizwirkung neutralisiert. Neuste Untersuchungen und praktische Anwendungen bestätigen die exorbitante Wirkkraft auf die Schutzschicht (Tunica mucosa), die die Hohlorgane (Nase, Rachen, Bronchien) des Atemtraktes und die Bindehaut der Augen auskleidet. 

Mit dem Einsatz der Blütenessenz bildet sich ein schützender, reizmildernder, entzündungshemmender und abschwellender Film, wobei Rötungen, Jucken und Brennen der Augen, Tränen- und Nasenfluss, Kratzen im Hals oder Entzündungen (Reizhusten / Verschleimung) in den Bronchien nachhaltig verhindert werden. 

Gleichzeitig beinhaltet die Dreierkomposition POLLINO das Sonnenblütenexponat des Augentrostes, welches eine besondere Schutzwirkung auf die allergisch reagierenden Augen besitzt und die Blütenessenz der Weinraute, welche allgemein die überschiessenden Reaktionen nachhaltig besänftigt. 

Der Einsatz dieser Trio-Essenz besitzt laut unseren Erfahrungen eine hohe Wirkkraft bei den unangenehmen Beschwerden des Heuschnupfens, sowohl als Prophylaktikum wie auch bei der akuten Pollenallergie wie der Erfahrungsbericht von Andrea D. bestätigt: 

«Seit der Geburt meiner Söhne 1999 und 2001 litt ich an Pollenallergie. Oft schon im Januar, sobald die Natur erwacht, fing es an mit Symptomen wie extreme Müdigkeit, Erschöpfung, heftiges Schnäuzen und Niesen. Mein Med. Masseur erzählte mir von den Trifloris-Tropfen und besorgte sie mir. In den ersten 5 Tagen der Einnahme fühlte sich meine Psyche sehr schlecht an. Zum Glück dachte ich, dass mein psychischer Zustand einen Zusammenhang mit den Tropfen haben könnte und konnte dadurch besser damit umgehen. Nach einer Woche regelmässiger Einnahme der Tropfen war ich symptomfrei und ich konnte problemlos in die Natur. Kaum zu glauben nach über 20 Jahren Pollenallergie! Ich bin sehr dankbar für dieses Heilmittel und kann es aus eigener Erfahrung und Überzeugung weiterempfehlen.» 

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Bärlauch – Sinnbild der Lauterkeit

Bärlauch – Sinnbild der Lauterkeit 

 Sobald der Bärlauch im zeitigen Frühjahr aus dem Boden spriesst, erfreut er uns nach wenigen Wochen mit seinen abertausend schneeweissen Blütensternen. Möchten wir seine Signatur entziffern, rät uns Paracelsus «sich nicht allein auf leere Bücherweisheiten zu konzentrieren, sondern die Heilpflanzen auch mit intuitiver Begabung wahrzunehmen». Dadurch können die „Tugenden“ der Kräuter als Sprache der Natur verstanden werden. 

Die Signatur des Bärlauchs steht dem botanisch neu definierten Lauchgewächs (früher Liliengewächs) deutlich im Gesicht geschrieben. Es sind die schneeweissen, sternförmigen Bärlauchblüten, die uns jedes Jahr erneut ins Staunen versetzen. Kaum zu glauben, dass sich ein solch naturreines, fleckenloses, blitzblankes Gebilde aus einem derart schmutzigen, unansehnlichen Waldboden mit vermoderndem Laub des vergangenen Jahres entwickeln kann. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen die Säulenhallen der Bäume durchscheinen, drängt sich das aparte Gewächs ungetrübt durch die muffig garstige Humusschicht hindurch und leuchtet uns als Attribut der Reinheit und Makellosigkeit entgegen. 

Die Pflanze steht als Sinnbild der Lauterkeit und bringt zum Ausdruck, dass sie selbst aus einer verschmutzten Grundlage etwas Edles und Reines entfalten und bewerkstelligen kann. Dies vollführt das Schwingungspotenzial der Bärlauchblüte nicht nur bei körperlichen Beschwerden wie Hautunreinheiten oder belasteter Blutsubtilität, sondern auch in psychischer Hinsicht bei betrübter, unlauterer, abgedunkelter, abgeblendeter Stimmung, häufig auftretend nach einem kalten, trüben Winter. 

Die Betroffenen knicken leicht ab, was durch die Brüchigkeit der kantigen Stängel charakterisiert wird. Ferner hat das Blattwerk die Tendenz kurz nach der Blütezeit zu erschlaffen und zu vergehen, was auf das Nachlassen der körpereigenen Energien, insbesondere bei Frühjahrsmüdigkeit Bezug nimmt. 

Der Bärlauch als Trifloris-Sonnenblütenexponat bewährt sich vorzüglich bei schwächenden Befindlichkeitsstörungen nach düsteren Wintertagen mit trübem, abgedunkeltem, schattigem Gemüt, oft verbunden mit der Tendenz zu Frühjahrsmüdigkeit, Hautunreinheiten wie Akne, Ekzeme und Hautausschlage, ferner bei Neigung zu erhöhten Blutfettwerten, Arteriosklerose, Gärungen im Magen-Darm-Trakt, Mykosen und Intoxikationen von Schwermetallen, wobei das inhaltliche Allicin (Diallyl-disulfid-mono-S-oxid) nachhaltig entgiftend wirkt. 

Vortrefflich wirkt die Trifloris-Essenz, Schwermetalle die sich als Depot im Organismus angesammelt haben, aus dem Körper zu entsorgen. Jährlich nimmt ein Erwachsener aus der Umwelt und durch die Ernährung bis zu 1 g Schwermetalle wie Aluminium, Arsen, Cadmium, Blei, Zinn und Quecksilber auf, die auf die Gesundheit und das Immunvermögen schädliche Auswirkungen haben. Dies ist besonders in der heutigen Corona-Pandemie zu beachten, wobei das organspezifische Terrain von den schädlichen Belastungen befreit werden kann. 

Zu diesem Zweck haben wir praxiserprobte Kombinationen von drei Blütenessenzen zusammengestellt: 

– Das «Trio-Toxino» beinhaltet Bärlauch als Hauptmittel, Gundelrebe als Adjuvans und Beifuss zur Leberentgiftung. 

– Im «Trio-Primo» wird Bärlauch mit Huflattich und Löwenzahn kombiniert was bei Schwäche und Wintermüdigkeit die Kraft des Frühlings zurück bringt. 

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Wallwurz als Gelenksschmiere

Wallwurz als Gelenksschmiere 

Viel zu wenig wird bei der therapeutischen Verwendung der Wallwurz in Betracht gezogen, dass die Heilpflanze nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich bei der Behandlung von Verletzungen und Gelenksbeschwerden eingesetzt werden kann. Zwar ist der orale Gebrauch als Tee, Tinktur oder Extrakt aufgrund des PA-Gehaltes (Pyrrolizidinalkaloid) eingeschränkt. Als Trifloris-Essenz in homöopathischer Potenz D6 (Verdünnung 1 zu 1 Mio.) hat diese Demarkation keine Bedeutung – sie ist unbedenklich.

Die Wallwurz ist ein Gleitmittel für die Gelenke, das als Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere (bestehend aus Hyaluronsäure, Eiweiss, Schwefel und Glucosaminglykane) von der Membrana synovialis auf der Innenschicht der Gelenkskapsel in Form eines Gleitfilms gebildet wird. Sie dient zur Ernährung (Trophik) des Gelenkknorpels, zur Schmierung der Gelenkoberflächen und zur Stossdämpfung bei körperlicher Belastung. Das Knorpelgewebe der Synovia wird dadurch „durchsaftet“, was nicht nur bei der Abnützung (Degeneration) der Gelenke (Arthrose), sondern auch bei Verletzung, Entzündung und Versteifung der Gelenke von grösster Wichtigkeit ist. Wird die Wallwurz als energetisierte Arznei innerlich verabreicht, vermehrt sich die Produktion der synovialen Gelenksflüssigkeit (Gelenkhydrops), was sich positiv bei ausgiebigen Wanderungen, Jogging, aktivem Sport und körperlichen Überlastungen auswirkt.

Die Heilpflanze festigt zudem auch das Knorpelgewebe (Cartilago), damit seine Stützbelastbarkeit biegungselastisch erhalten bleibt. Die Bildung der speziellen Knorpelzellen wird durch die Synthese von Chondrozyten (Interzellarsubstanz) in Gang gesetzt. 

Vielleicht möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit den positiven Wirkungen der WALLWURZ-Trifloris-Essenz bereichern z,B, als Mittel bei Gelenksbeschwerden nach ausgiebigen Wanderungen, Jogging, aktivem Sport oder körperlichen Überlastungen, aber auch bei rheumatischen Gelenksbeschwerden, Arthrose, Arthritis, Flexibilitätsstörungen der Gelenke oder bei Knochenfrakturen usw.  

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Weinraute

Schnell wirksames Verletzungs- und Entzündungsmittel

Die seelischen wie körperlichen Verletzungen sitzen tief und «gehen an die Knochen» – oft mit der Tendenz zu Entzündungen. In solchen Situationen ist die Trifloris Blütenessenz Weinraute indiziert. Oftmals wirkt diese sogar vielfach schneller und profunder als eine allgemeine Arnika-Gabe. Die Essenz bewährt sich vor allem bei der Behandlung von:

  • Zerschlagenheit in den Knochen (Fraktur, Rheuma, Unfall, Sturz, Quetschungen, Knochenhautentzündung)
  • nach Gartenarbeit oder ausgedehnten Wanderungen (Muskelkater)
  • Verletzungen und Entzündungen der Sehnen (Tennisarm), der Sehnenscheiden (Tendovaginitis) oder Schleimhautbezirken (Bursitis)
  • Des Weiteren bei Ganglien, Überbeinen am Handgelenk, Bindegewebswucherungen, Beugekontrakturen, Sehnenverspannungen, Ablagerungen in der Knochenhaut, in Sehnen oder Gelenkkapseln sowie bei verspannten Sehnen.

Letztlich ist die Weinrauten-Blütenessenz auch bei Sehschwäche nach Überanstrengung der Augen, während langer Bildschirmarbeit und Tränenfluss angezeigt. Ebenfalls bei Entzündungen (Konjunktivitis nach Einwirkung von kaltem Wind), Neigung zu grauem Star oder rheumatisch-arteriosklerotischer Glaskörper- und Linsentrübung sowie bei empfindlichen Augen mit überschiessenden Reaktionen des Heuchnupfens wird die Weinraute eingesetzt.

Die Weinrauten-Blütenessenz ist als Bestandteil in unserer Trifloris-Taschenapotheke, nebst weiteren 13 wichtigen Essenzen integriert.

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trifloris bei Schmerzen

Trifloirs bei Schmerzen

Woody Allen, der vierfache Oscar-Preisträger äusserte sich vor kurzem bei einem Interview im amerikanischen Fernsehen: «Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es auch.» Seltsame Worte für einen Komiker, der uns in seinen Filmen immer wieder zum Lachen brachte. Vielleicht aber gehört der begabte Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler zu jenen Menschen, die ohne täglich Schmerztablette ihr Tagespensum nicht verwirklichen können. 

Chronische Schmerzzustände sind das Schicksal von Millionen Menschen in unserer Gesellschaft – fast jede fünfte Person in der Schweiz hat darunter zu leiden. Untersuchung folgt auf Untersuchung, Behandlung auf Behandlung – und Schmerzmittel eine ganze Palette voll. Mittlerweile kennt man über 500 Arten von Analgetika – wenn eines helfen würde, gäbe es nicht die übersetzte Anzahl. Doch die Pein bleibt oft bestehen mit der erschütternden Diagnose «Somatoforme Schmerzstörung unbekannter Ursache». 

Oft suchen die Betroffenen Hilfe in der Komplementärmedizin und Naturheilkunde. Hier gilt es vor allem die biologischen Grundgesetze zu beachten. Denn oft entsteht der Schmerz gar nicht dort, wo es weh tut. Es wäre deshalb falsch den Schmerzgeplagten mit biologischer Salizylsäure aus Weidenrinde oder aus Spierstaudenblüten zu behandeln. Dies entspricht einer allopathisch orientierten Phytotherapie, die völlig nutzlos und unlogisch ist. 

Bei der Pflanzenheilkunde gelten andere Regeln als in der Schulmedizin. Den Schmerz mit natürlichen Wirkstoffen zu bekämpfen ist nicht ordnungsgemäss, lediglich eine lammfromme Kopie der gegensätzlichen, symptomatischen Medizin. 

Erstens: der Schmerz ist ein Warnsignal, das uns vor Gesundheitsschäden warnt. Wird der Schmerz mit chemischer oder pflanzlicher Gewalt unterdrückt, kann er selbst zur chronischen Krankheit werden. 

Problematik Schmerzmittel 

Wer glaubt, Schmerzen ständig mit Analgetika, selbst mit rezeptfreien Schmerzmitteln bekämpfen zu können, begibt sich in einen Teufelskreis. Die Mittel können nämlich bei häufiger Einnahme und in steigender Dosierung zwangsläufig Schmerzen auslösen. Was heisst, dass die Schmerzen unabwendbar durch regelmässige Analgetika gefördert werden. Gleiches ist der Fall bei täglicher Einnahme von Schlafmitteln, wodurch fatale Schlafstörungen entstehen können. Der gewohnheitsmässige Griff zur Tablette ist also mit vielen Risiken verbunden. 

Der Missbrauch von Schmerzmitteln führ dazu, dass sich die Nervenbahnen krankhaft verändern und reizempfindlicher werden. Dadurch können die Medikamente unweigerlich Schmerzen auslösen. Es ist deshalb zwecklos dem Schmerz mit substanzieller Gewalt zu begegnen, damit führen wir den Körper in einen Kriegszustand. 

Schmerz – ein multifaktorielles Geschehen 

Wie eine Schmerzattacke entsteht, hängt von verschiedenen Einflüssen ab, die nicht allein mit Verletzungen, Entzündungen oder Organstörungen in Zusammenhang stehen. Klinische Untersuchungen belegen, dass bis zu 70% aller chronischen Schmerzattacken mit dem heutigen modernen Lebensstil im Zusammenhang stehen. Dabei ist Schmerz in vielen Fällen ein Warnsignal, um den modernen Menschen mit seinen stressigen Überbelastungen, Überforderungen, Anspannungen, Strapazen und hektischen Tagesabläufen aufzuhalten und ihn mit der schmerzhaften Stagnation in eine Quarantäne zu führen. Der Körper befindet sich dabei in einer Blockade, wobei die körpereigenen dynamischen Kräfte die Balance verloren haben, die aufgetretenen Schmerzen in Selbstheilung aufzulösen. 

Gleichzeitig bestehen bei chronisch blockierten Schmerzpatienten verschiedenartigste Belastungen, die die Bereitschaft zu chronischen Schmerzattacken geradezu begünstigen. Hierbei handelt es sich um jahrelang angesammelte Depots von Schwermetallen im Körper, Anreicherung von chemischen Nahrungsmittelzusätzen und Pestizidrückständen aus der täglichen Ernährung. Übersäuerung infolge Fehlernährung, Mykosen (Pilzbefall), Dysbakterie der Darmflora, Fehlbalance des Fettsäurestoffwechsels, Mangel an Vitalstoffen (natürliche Vitamine) und Hormonstörungen. All diese Störeffekte sollten innerhalb einer naturheilkundlichen Behandlung bei chronischen Schmerzzuständen abgeklärt und behoben werden. Entsprechende Ratschläge finden Sie im Buch «Heilen mit Pflanzenessenzen» (bei uns erhältlich) auf Seite 22 bis 38 als sogenannte Umstimmungstherapie. 

Befindlichkeit des Schmerzpatienten 

Ein wichtiger Faktor ist die psychische Verfassung, die sich beim chronischen Schmerzpatienten innerhalb leidvoller Monate oder Jahre im inneren Kern eingelagert hat. Die Biografie der Befindlichkeit gibt uns Aufschluss mit welcher Blütenschwingung (Sonnenblütenexponat) die Schmerzregulierung behandelt werden muss. Laut unseren Erfahrungen hat sich diesbezüglich die speziell zusammengestellte Trio DOLORO-Kombination mit folgenden Trifloris Blütenessenzen bewährt: Heckenrose, Silberweide und Johanniskraut. Diese Komposition, die nachfolgend mit den pflanzlichen Signaturen erklärt wird, verspricht beste Erfolge, selbst bei langwierigen und kräfteraubenden Schmerzzuständen. 

Schmerzmittel für Kinder

Schmerzen sind für Kinder oft unausstehlich und werden nicht selten mit heftigen Reaktionen bekundet. Der Einsatz der Kamillen- Blütenessenz bringt sofortige Linderung, weshalb das Sonnenblütenexponat immer in der Hausapotheke vorrätig gehalten werden sollte. Einzigartig ist die Signatur der Kamillenflor. Der aufgeschnittene hohle Blütenboden versinnbildlicht die «hohlen», granitigen, schmerzempfindlichen Reaktionen der Kinder, während die aufrecht vorgewölbte Zentralblüte die aufgewühlte Verfassung reflektiert. 


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Heilpflanzen Porträts

Heckenrose

Rosa canina L.

Die Heckenrose steht als Signatur für das Leben mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. Die wohlduftenden, hellrosafarbenen Blüten symbolisieren die glücklichen Momente unseres Daseins, während die Dornen die stacheligen Phasen innerhalb der irdischen Existenz charakterisieren. Als Sonnenblütenexponat verleiht uns die
Heckenrose die Kraft, schwierige Schmerzzustände im Duft der Flor aufzulösen und zu überwinden. Die magische Blüte mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung gehört zu den sogenannten Frohnaturen im Pflanzenreich und ist mit ihrer feinstofflichen Schwingung imstande, Betrübte, Bedrückte, Geknickte, Desorientierte, Schmerzgeplagte und Verzweifelte wiederaufzurichten.


Silberweide

Salix alba L. 

Die Silberweide mit ihren elastischen, biegsamen Zweigen die zu Flechtwerk verarbeitet werden, versinnbildlicht die Fähigkeit der Auflösung und Befriedigung von erstarrten und verbitterten Gefühlen die infolge langwierigen Schmerzzuständen in Erscheinung treten. Sie steht als Signatur für Mobilität und Flexibilität bei angespannten, schmerzempfindlichen Befindlichkeitsstörungen. Als Baum mit wässrigem Standort hat sie die Kraft das «brennende Feuer» des Schmerzes zu löschen. 


Johanniskraut 

Hypericum perforatum L. 

Man kennt das Johanniskraut als Lichtpflanze ersten Ranges, die in ihren Hypericin-Sammelstellen auf der Unterseite der Blätter das Sonnenlicht speichern kann. Die Blütenessenz ist voll getränkt mit der strahlenden Helligkeit des leuchtenden Himmelskörpers und bringt depressive Schmerzgeplagte mit empfindlichen Stimmungsschwankungen wieder auf die Beine. Ausserdem ist sie imstande, Stiche des Lebens bei Menschen mit übersensitivem Nervensystem zu kurieren. 


Weinraute 

Ruta graveolens

Ruta graveolens ist eine botanische Kuriosität. Die zuerst aufgehende Zentralblüte der Trugdolde, die dem Mittelstängel entspringt, besitzt 5 Blütenblätter – alle anderen, etwas später erscheinenden Blüten weisen 4 Petalen (Florblätter) auf. 

Das mehrjährige, 50 bis 70 cm hohe Rautengewächs (Rutacea) blüht von Juli bis August und ist im Mittelmeergebiet heimisch. Im nördlichen Europa wird es in Kräutergärten angebaut. Für die Herstellung der Trifloris-Blütenessenz haben wir die Pflanze an einem Wildstandort auf der Insel Elba eingesammelt.

Es handelt sich bei der Weinraute um eine aussergewöhnliche Pflanze. Sie strahlt mit Ihrer Blütenpracht etwas Empfindsames und Feinfühliges aus. Laut Signaturenlehre passt sie zu äusserst sensitiven Menschenkonstitutionen, die sehr dünnhäutig und schmerzempfindlich sind und ein entkräftetes Nervenkostüm haben. Bei Verletzungen physischer wie psychischer Art reagieren sie schnell mit Zerschlagenheit und Hinfälligkeit.


Wallwurz 

Symphytum

Die Wallwurz ist ein Gleitmittel für die Gelenke, das als Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere (bestehend aus Hyaluronsäure, Eiweiss, Schwefel und Glucosaminglykane) von der Membrana synovialis auf der Innenschicht der Gelenkskapsel in Form eines Gleitfilms gebildet wird. Sie dient zur Ernährung (Trophik) des Gelenkknorpels, zur Schmierung der Gelenkoberflächen und zur Stossdämpfung bei körperlicher Belastung. Das Knorpelgewebe der Synovia wird dadurch „durchsaftet“, was nicht nur bei der Abnützung (Degeneration) der Gelenke (Arthrose), sondern auch bei Verletzung, Entzündung und Versteifung der Gelenke von grösster Wichtigkeit ist. Wird die Wallwurz als energetisierte Arznei innerlich verabreicht, vermehrt sich die Produktion der synovialen Gelenksflüssigkeit (Gelenkhydrops), was sich positiv bei ausgiebigen Wanderungen, Jogging, aktivem Sport und körperlichen Überlastungen auswirkt.

Die Heilpflanze festigt zudem auch das Knorpelgewebe (Cartilago), damit seine Stützbelastbarkeit biegungselastisch erhalten bleibt. Die Bildung der speziellen Knorpelzellen wird durch die Synthese von Chondrozyten (Interzellarsubstanz) in Gang gesetzt. 


Stockmalve 

Alcea rosea

 Gemäss wissenschaftlichen Analysen beinhalten die Blüten der Stockmalve einen beträchtlichen Anteil an Schleimstoffen, nebst ätherischem Öl, Gerbstoffen, Phytosterin und dem Farbstoff Malvidin. Dieses Wirkstoffgefüge bildet auf den menschlichen Schleimhäuten einen abschirmenden und bewahrenden Schutzmantel. Fremdkörper wie Pollen und Krankheitserreger, die sich auf diesem sensitiven Bezirk festsetzen wollen, werden abgewehrt und in ihrer schädlichen Reizwirkung neutralisiert. Neuste Untersuchungen und praktische Anwendungen bestätigen die exorbitante Wirkkraft auf die Schutzschicht (Tunica mucosa), die die Hohlorgane (Nase, Rachen, Bronchien) des Atemtraktes und die Bindehaut der Augen auskleidet. 


Bärlauch

Allium ursinum

 Sobald der Bärlauch im zeitigen Frühjahr aus dem Boden spriesst, erfreut er uns nach wenigen Wochen mit seinen abertausend schneeweissen Blütensternen. Möchten wir seine Signatur entziffern, rät uns Paracelsus «sich nicht allein auf leere Bücherweisheiten zu konzentrieren, sondern die Heilpflanzen auch mit intuitiver Begabung wahrzunehmen». Dadurch können die „Tugenden“ der Kräuter als Sprache der Natur verstanden werden. 

Die Signatur des Bärlauchs steht dem botanisch neu definierten Lauchgewächs (früher Liliengewächs) deutlich im Gesicht geschrieben. Es sind die schneeweissen, sternförmigen Bärlauchblüten, die uns jedes Jahr erneut ins Staunen versetzen. Kaum zu glauben, dass sich ein solch naturreines, fleckenloses, blitzblankes Gebilde aus einem derart schmutzigen, unansehnlichen Waldboden mit vermoderndem Laub des vergangenen Jahres entwickeln kann. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen die Säulenhallen der Bäume durchscheinen, drängt sich das aparte Gewächs ungetrübt durch die muffig garstige Humusschicht hindurch und leuchtet uns als Attribut der Reinheit und Makellosigkeit entgegen. 


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